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Anästhesie

Anästhesie-Leitfaden

Was Sie über Anästhesie bei Brustverkleinerung wissen sollten — von der präoperativen Beurteilung bis zum Aufwachen, ohne medizinisches Fachchinesisch.

Kurzantwort

Vollnarkose ist Standard. Sie schlafen die ganze OP (3-4 Stunden), spüren nichts. Zusätzlich werden TAP-Blocks oder PEC-Blocks gegeben für 8-12 Stunden Schmerzfreiheit nach OP. Komplikationsrate ist sehr niedrig (<0,1%) bei gesunden Patientinnen.

Präoperative Anästhesiebeurteilung

Am Tag vor OP oder am OP-Morgen wird Sie ein Anästhesist persönlich beurteilen. Das ist eine eigenständige medizinische Beurteilung — unabhängig von Ihrem Plastischen Chirurgen.

Geprüft wird: Atmungsorgane, Herz-Kreislauf, frühere Anästhesien, Allergien, aktuelle Medikamente, Mundöffnung und Hals (Intubation), BMI.

Bei Risikofaktoren werden zusätzliche Tests angefordert: erweitertes EKG, Echokardiogramm, Lungenfunktionstest.

Vollnarkose — was passiert

Sie kommen wach in den OP-Saal. Verbindung zum Monitor (EKG, Sauerstoffsättigung, Blutdruck). Eine IV-Leitung wird gelegt.

Anästhetika werden über IV gegeben — Sie schlafen innerhalb 30-60 Sekunden ein.

Eine Larynxmaske oder Endotrachealtubus sichert Ihre Atmung. Sie atmen mit Hilfe eines Beatmungsgerätes.

Während OP: Anästhetika werden kontinuierlich gegeben. Anästhesist überwacht Vitalwerte permanent.

Regionale Blockaden — Schmerzkontrolle

Vor OP-Beginn werden TAP-Block (Transversus Abdominis Plane) oder PEC-Block (Pectoralis) gegeben — regionale Anästhesie der Brustwand.

Vorteil: 8-12 Stunden Schmerzfreiheit nach Aufwachen. Reduziert Bedarf an Opioiden und postoperative Übelkeit.

Aufwachen

Im Aufwachraum nach 30-45 Minuten OP-Ende. Erstes Bewusstsein ist langsam und desorientiert — das ist normal.

Häufig: Halsschmerz vom Tubus (1-2 Tage), leichte Übelkeit (heute mit modernen Anti-Brechmitteln meist gut kontrolliert), Schläfrigkeit (12-24 Stunden).

Schmerz wird mit IV-Schmerzmitteln im Krankenhaus behandelt. Übergang zu oralen Schmerzmitteln am Tag 1.

Risiken

Bei gesunden Patientinnen sind ernste Komplikationen extrem selten.

Wer ist erhöhtem Risiko ausgesetzt?

  • Schlafapnoe — bringt CPAP-Gerät mit
  • BMI > 35 — schwierigere Atemwege
  • Herzinsuffizienz oder unkontrollierter Bluthochdruck
  • Asthma — sollte gut kontrolliert sein
  • Voroperationen mit Anästhesie-Komplikationen — wichtig zu erwähnen

Häufig gestellte Fragen

Werde ich während OP wach?

Nein. Anästhesie wird kontinuierlich titriert, Bewusstsein wird überwacht. Awareness während OP ist extrem selten (<0,01%).

Werde ich nach OP starke Schmerzen haben?

Nicht stark — durch TAP/PEC-Blocks plus IV-Schmerzmittel ist der Schmerz die ersten 8-12 Stunden meist 3-4/10.

Was, wenn ich Übelkeit habe?

Anti-Brechmittel werden routinemäßig gegeben. Bei Bedarf werden zusätzliche IV-Medikamente verabreicht.

Kann ich allergisch auf Anästhesie reagieren?

Möglich, aber sehr selten. Allergie-Anamnese ist wichtig. Notfall-Medikamente sind im OP-Saal verfügbar.

Wichtig: Dieser Artikel bietet allgemeine medizinische Aufklärung und ersetzt keine individuelle Beratung. Behandlungsentscheidungen variieren je nach Patientin. Die klinische Beurteilung des Chirurgen, basierend auf einer persönlichen Untersuchung, hat Vorrang vor jeglicher allgemeinen Information.

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